Kaliumferrocyanid-Trihydrat CAS 14459-95-1
Produktdetails
| Identifikation | |
| Name | Kaliumferrocyanid-Trihydrat |
| Synonyme | Kaliumhexacyanoferrat(II)-trihydrat |
| Molekularformel | K4.[Fe(CN)6].3(H2O) |
| Molekulargewicht | 422.36 |
| CAS-Registrierungsnummer | 14459-95-1 |
| Eigenschaften | |
| Dichte | 1.85 |
| Schmelzpunkt | 70 ºC |
| Wasserlöslichkeit | 270 g/L (12 °C) |
| Prüfspezifikationen | |
| Aussehen | Blassgelbes, kristallines Pulver |
| Test | ≥99.0% |
| Cl | ≤0.20% |
| Als | ≤0.0005% |
| Pb | ≤0.002% |
| S | ≤0.01% |
| SO4 | ≤0.1% |
| Wasserunlöslich | ≤0.007% |
| N / A | ≤0.20% |
Kaliumhexacyanoferrat(II) findet in der Industrie vielfältige Anwendung. Es und sein Natriumsalz werden häufig als Trennmittel für Streusalz und Speisesalz eingesetzt. Kalium- und Natriumhexacyanoferrat(II) dienen außerdem der Zinnreinigung und der Kupferabtrennung aus Molybdänerzen. Kaliumhexacyanoferrat(II) wird auch bei der Wein- und Zitronensäureherstellung verwendet.[4]
In der EU waren Ferrocyanide (E 535-538) bis 2018 ausschließlich in zwei Lebensmittelkategorien als Salzersatzstoffe zugelassen. Die Nieren sind das Organ, das bei Ferrocyanidvergiftungen reagiert.[7]
Es kann auch in Tierfutter verwendet werden.[8]
Im Labor wird Kaliumferrocyanid zur Bestimmung der Konzentration von Kaliumpermanganat verwendet, einer Verbindung, die häufig bei Titrationen auf Basis von Redoxreaktionen zum Einsatz kommt. Kaliumferrocyanid wird in einer Mischung mit Kaliumferricyanid und Phosphatpufferlösung verwendet, um einen Puffer für β-Galactosidase bereitzustellen. Dieses Enzym spaltet X-Galactosidase und führt zu einer hellblauen Färbung an Stellen, an denen ein an β-Galactosidase konjugierter Antikörper (oder ein anderes Molekül) an sein Zielmolekül gebunden hat. Bei der Reaktion mit Fe(3) entsteht eine Berliner-Blau-Färbung. Daher wird Kaliumferrocyanid im Labor als Nachweisreagenz für Eisen eingesetzt.
Kaliumferrocyanid kann als Pflanzendünger verwendet werden. [ Quelle benötigt ]
Vor 1900 n. Chr., vor der Erfindung des Castner-Verfahrens, war Kaliumferrocyanid die wichtigste Quelle für Alkalimetallcyanide.[4] In diesem historischen Prozess wurde Kaliumcyanid durch die Zersetzung von Kaliumferrocyanid hergestellt:[5]
K 4 [Fe(CN) 6 ] → 4 KCN + FeC 2 + N 2
Wie andere Metallcyanide besitzt auch festes Kaliumferrocyanid, sowohl als Hydrat als auch als wasserfreies Salz, eine komplexe Polymerstruktur. Das Polymer besteht aus oktaedrischen [Fe(CN) ₆ ]-Einheiten.4− Zentren, die mit K + Ionen vernetzt sind, welche an die CN-Liganden gebunden sind.[9] Die K + ---NC-Bindungen brechen auf, wenn der Feststoff in Wasser gelöst wird.
Kaliumferrocyanid ist ungiftig und wird im Körper nicht zu Cyanid abgebaut. Die Toxizität bei Ratten ist gering, die letale Dosis (LD50) beträgt …50 ) bei 6400 mg/kg.[2]
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